Tinnitus

akustische Wahrnehmung von Ohrgeräuschen

Tinnitus akustische Wahrnehmung von Ohrgeräuschen
Tinnitus akustische Wahrnehmung von Ohrgeräuschen

Tinnitus geht häufig mit einem hohen Leidensdruck der Betroffenen einher. Oft ist jedoch die Ursache für die Ohrgeräusche unklar. Hier setzt die Osteopathie an und kann da helfen, wo viele Methoden der Ursachenfindung und Therapie gescheitert sind.

Was ist Tinnitus?

Unter Tinnitus aurium versteht man die akustische Wahrnehmung von Geräuschen, die nicht auf objektiv wahrnehmbare Quellen zurückzuführen sind. In der Regel handelt es sich um Pfeif-, Knack- oder Zischlaute, die nur vom betroffenen Patienten, nicht aber von anderen Personen wahrgenommen werden können. Bei Tinnitus handelt es sich allerdings nicht um eine eigenständige Krankheit, sondern um ein Symptom, das im Rahmen anderer Erkrankungen auftaucht. Deshalb ist die Osteopathie mit ihrer ganzheitlichen Diagnostik hervorragend geeignet, um der ursächlichen Erkrankung auf den Grund zu gehen.

Je nachdem, wie lange die Ohrgeräusche anhalten, spricht man von einer akuten (bis zu drei Monate) oder einer subakuten (bis zu zwölf Monate) Phase oder von chronischem Tinnitus. Viele Patienten reagieren besonders empfindlich auf Außengeräusche (Klingeln, Scheppern, Martinshorn) und hohe Frequenzen. Auf der anderen Seite wird Stille von Patienten als ebenso unangenehm empfunden, da die störenden Ohrgeräusche dann besonders deutlich wahrgenommen werden.

Ursachen

Es gibt zahlreiche Ursachen, die für Ohrgeräusche infrage kommen können. Doch nicht alle Ursachen sind sofort als solche erkennbar. So können Beschwerden dafür verantwortlich sein, die zunächst nicht damit in Verbindung gebracht werden. Die Osteopathie hilft dabei, diesen Ursachen durch eine ganzheitliche Diagnostik auf den Grund zu gehen. Mögliche Ursachen sind:

  • Lärmschäden / Hörsturz
  • Erkrankungen wie Morbus Menière (Drehschwindel)
  • Stress
  • Probleme im Bereich der Halswirbel
  • Probleme im Zahn-Kiefer-Bereich
  • Durchblutungsstörungen
  • Medikamente
  • Gutartiger Tumor am Hörnerv

Aus einer langfristigen Beeinträchtigung durch Tinnitus können unter Umständen Folgeerkrankungen entstehen. Durch den hohen Leidensdruck, der mit den Ohrgeräuschen einhergeht, leiden Patienten, die langfristig dem Tinnitus ausgesetzt sind beispielsweise häufiger an psychischen Störungen, Depressionen, Schlafstörungen und Angstzuständen.

Warum Osteopathie?

Da der Körper des Patienten vom Osteopathen in seiner Ganzheit untersucht wird, hilft die Osteopathie, Zusammenhänge aufzudecken, Selbstheilungskräfte zu stimulieren und Linderung zu verschaffen.

Die Heilungschancen sind besonders hoch, wenn früh mit der Therapie begonnen wird, weshalb es wichtig ist, dass die Ursache für die Ohrgeräusche möglichst schnell festgestellt wird. Durch ihre Ganzheitlichkeit eigenen sich osteopathische Methoden deshalb besonders gut. Sollte die Diagnose ergeben, dass der Tinnitus durch Probleme im Bereich der Halswirbel, im Zahn-Kiefer-Bereich oder durch Durchblutungsstörungen entsteht, kann der Osteopath direkt mit der Therapie beginnen.

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